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 Esaite-Berichte: Shaman JPM Standard mit Seymour Duncan Pickups

 

 

 

 

Die Shamans werden bekanntermaßen mit Alumitones PUs von Lace made in USA abgenommen. Diese Burschen sind geräuscharme Humbucker.

Der Alu-Deckel wirkt als Spule Nummer Eins, während unten drunter eine kleine konventionellere Spule ihren Dienst als Nummer Zwei verrichtet.

Mit der Bridge-Position war ich bisher immer noch nicht so recht im Cleanbetrieb zufrieden. Ensprechend hatte ich bei einem anderen Shaman- Exemplar (HH), einen SH-4 Jeff Beck verbaut und später die Gitarre komplett auf PRS SE G&B Pickups umgestellt.  

 

 

 

 

Für volle Flexibilität und auch stratigen Klang probierte ich es hier mit einem SD P-Rail in Creme. Dafür gab es für den neuen Mini-Toggle-Switch

ein kleines Bohrloch. Dessen zunächst leicht ausgefranster Rand wurde alsbald mit dem Dremel angehübscht. Mit der Schaltfunktion "on-off-on" läßt der P-Rail als Singlecoil, P90 und Humbucker ansprechen. Unter anderem war es das Ziel, einen ansprechenden hohl/vokalen Rhythmus-Sound für die erste Zwischenposition zu erreichen (Bridge+Middle).

 

 

 

 

Bevor es mit der Verkabelung losgehen kann, erweist sich wie bereits erwartet die Größe der Fräsung als problematisch für den Einbau.

Mit dem Dremel muss die Fräsung in der Tiefe für die Pickupbeinchen und längsseits für die Basisplatte des Pickups erweitert werden. Ist das erstmal mit angemessener Vorsicht geschafft, wird man bereits fast schon des optischen Endergebnisses andächtig ansichtig. Nee, sieht gut aus!

 

 

 

 

So, der Kollege hat seinen Platz gefunden. Im ersten Schritt liegt der Singlecoil in Richtung des Halses und der P90 an der Brücke.

Leider klingt der Singlecoil (Rail) dem Mittelpickup (Lace Alumitone) so ähnlich, dass es leider mit dieser Ausrichtung keinen

richtigen Sinn ergibt. Also wird der Pickup anders herum eingesetzt. Jetzt sitzt der Rail-Pickup an der Brücke. Der klangliche Unterschied

zum Mittelpickup wird nun durch den Positionswechsel deutlich, aber der Output ist mir zu gering. Besonders gute Klangergebnisse

bringt nun der P90!

 

 

 

 

Da mir in dieser Gitarre der SD P-Rail nicht so zusagt, muss was Anderes her. Nach ein klein wenig Recherche kam ich auf

den SD SH-3 Stag Mag.

Den Mini Switch habe ich dann auf die DPDT "on-on-on" Variante getauscht. Im Humbucker-Format stecken beim Stag Mag 2 Singlecoils mit

ungleichmäßig hohen (staggered magnets) Polepieces aus AlNiCo 2. Die Schaltung ergibt jetzt Singlecoil (kOhm 8), Parallelbetrieb (kOhm 4)

und Humbucking (kOhm 16). Der fenderige Strat-Charakter kommt auf diese Weise erheblich mehr in den Vordergrund als beim P-Rail.

Die zweifarbigen Spulen wirken sicherlich etwas gewagt, so dass eine unauffälligere Farbgebung auch in die engere Wahl kommen könnte.

Hier und heute allerdings nicht.

 
 

 

 

 

 

Die Pickups aus Seymour Duncans "Wickelbude" klingen alle vergleichsweise wesentlich offener und viel direkter als die Alumitones.

Für die Hals- und Mittelposition gibt es aus meiner Sicht keinen Grund für einen Austausch. Am Steg und für die Zwischenposition

mit dem Mittel-PU wünscht man sich halt eben schon etwas mehr, wenn es geht.

 

Und dafür liefert Duncan mit seinen Pickups den schlagenden Beweis. Alle Schaltungsvariante, die hier probiert wurden, sind sehr gut einsetzbar und nicht eigentlich überflüssiger Spielkram für den Heimschrauber, der eigentlich mal mehr Üben sollte... Mit Blick auf die letzte Preiserhöhung für Duncan Pickups erscheint der Stag Mag mit seinen derzeit nur EUR 75 noch recht günstig. 

 

 

 

 

 

Wir haben uns die Shaman mal wieder hervorgeholt, um in der Bridge-Position was Neues zu probieren. Unsere Wahl fällt dieses Mal

auf den Duncan SH-12 George Lynch Screaming Demon. Das klingt zunächst gewaltig nach fetter Power und scharf Gebratenem.

Tja, das Marketing führt einen da eventuell in die falsche Richtung, denn der Humbucker ist doch eher moderat in Output und Werten.

 

 

 

 

Mit Bedacht haben wir uns die Trembucker-Version mit etwas erweiterem Stringspacing besorgt. Erst einmal den StagMag vom Mini-

Dreiweg-Schalter abgelötet, dann ausgebaut und den neuen Doppelspuler eingesetzt und verkabelt. In der Standard-Schaltung bringt

der SH-12 10,2 kOhm, bei paralleler Spulenanordnung noch 5,2 kOhm; als Singlecoil verbleiben dann nur 2,6 kOhm Widerstand.

Das harmoniert output-mäßig insgesamt gut mit den Alumitones.

 

 

 

 

Der sehr geringe Unterschied zwischen Parallelbetrieb und Singlecoilschaltung ist überraschend und wird eher im Zerrbetrieb erkennbar.

Der Humbuckermodus selbst kommt am clean eingestellten Amp offen mit viel Glanz. Dieses Kristalline in den Höhen lässt die Alumitones

eher schon fast belegt gleichsam samtig wirken. Im verzerrten HiGain-Betrieb erinnert der Screaming Demon leicht an den Pearly Gates mit vielleicht satteren Mitten und ähnlich glänzenden Höhen, die tatsächlich sehr früh in die Obertöne kippen.

 

Noch braucht es mehr Zeit für verschiedene Spielsituationen, damit man die Brauchbarkeit in dieser Gitarre beurteilen kann. Auf jeden Fall ein guter Pickup. Ob er in der Shaman bleiben wird, ist noch offen. Spontane Begeisterung blieb aus, da der bisher verbaute StagMag auch seine Stärken hat, aber als Rockaggregat vom SH-12 übertroffen wird. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Na, soweit wollen wir es nicht kommen lassen ...

Preislich wird man übrigens kaum unter hundert Euros bleiben, was man nun auch nicht als wirklich günstig bezeichen kann. 

 

 

 

 

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